210 Milliarden Euro Verlust

Das ist die Zahl, die laut Focus Money die Niedrigzinsphase seit dem Jahr 2000 den Sparern in klassischen Lebensversicherern beschert hat. Wie das? Ganz einfach: Lebensversicherungen sind nicht frei in dem, wie sie anlegen können. Das meiste sind Staatsanleihen mit Mindestanforderungen, mit denen die garantierten Zinsen erwirtschaftet werden sollen. Diese gibt es nur zu niedrigen Zinsen, verursacht von der Geldpolitik der EZB, die den Leitzins von 4,75 % auf 0,5 % gesenkt hat. Alle, die mit den Überschüssen gerechnet haben, können die prognostizierte Ablaufleistung ihrer jährlichen Bescheide ihrer Lebensversicherungen einmal nebeneinander legen. Die Verringerung der Leistung ist erschreckend anzusehen – gerade, wenn die Lebensversicherung zur Tilgung einer Immobilienfinanzierung hinterlegt ist. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich Menschen begegne, die zu Rentenbeginn eigentlich ein abbezahltes Haus haben wollten, durch diesen Wertverlust aber als Rentner noch einmal 30.000 oder 40.000 Euro nachfinanzieren mussten. Von 7,5 % prognostizierter Rendite kamen oft nur zwischen 3,7 und 4,2 % Wertzuwachs zustande. (mehr …)

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Warum der Euro nicht existieren dürfte

zeigt diese sehr gut gemachte Doku der ARD:

Der Euro selbst ist ein wesentlicher Grund, weshalb es die Eurokrise überhaupt gibt. In diesem ARD-Bericht gibt es einen Überblick über wesentliche Punkte, weshalb Griechenland, Italien und andere damals dem Euro nicht hätten beitreten dürfen, ebenso wie über deutschen und französischen Druck, der das Vertrauen in den Euro nachhaltig geschwächt hat, sowie den Einfluss der Banken und auch deren Fehlen.

ESM

So heißt der Euro-Rettungsschirm. Ich hoffe, wir müssen ihn niemals benutzen. Niemals.

Alle sind dabei. Private werden beteiligt, ob sie wollen, oder nicht. Dafür bekommen sie ihre Zwangsbeteiligung als letzte oder auch gar nicht zurück. Die Staaten haben innerhalb von 7 Tagen zu springen, wenn Geld verlangt wird, egal wie viel. Niemand kann den ESM durchsuchen, beschlagnahmen, enteignen oder verklagen. Niemand darf wissen, was der ESM in seinen Räumlichkeiten tut und was er aufschreibt.

Published in: on 18. Mai 2012 at 21:34  Comments (3)  
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Portugal bekommt auch noch mehr Geld

Das soll nur keiner wissen…

Was machen Deutschland und Frankreich gerade mit Europa?

Der irische Wirtschaftswissenschaftler David McWilliams skizziert das auf sehr anschauliche Weise:

Danistakratie

ist die Herrschaft der Geldverleiher.

Der Vortrag erklärt auf nachdenklich machende Weise Zusammenhänge.

Z3, C64, i7 Quad-Core

Manchen werden diese Kürzel etwas sagen. Wenn ja, dann sind das meist Leute aus der IT-Branche. Z3 meint nicht den von BMW, sondern den von Konrad Zuse, C64 meint nicht den Chrysler Imperial, sondern den Commodore 64 und der i7 Quad Core ist das neueste Prozessorgebilde von intel. Jetzt kommt die Frage: Mal angenommen, Sie hätten einen Z3, also ein Gerät, das etwas weniger kann, als ein Taschenrechner. Mal angenommen, Sie könnten ohne zusätzlichen Kostenaufwand auf einen C64 oder einen i7 wechseln. Was würden Sie tun?
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Das Eigenheim als Altersvorsorge

Ich komme erst heute aus der internetfreien Welt zurück, so dass ich erst heute auf ein paar interessante Themen eingehen kann.

Cash.online hat eine interessante Meldung gebracht, die auf die Prioritäten bei der Altersvorsorge eingeht: 86 % der Deutschen setzen bei der Altersvorsorge auf Immobilien. Zumindest sehen sie ein Eigenheim als sichere Altersvorsorge an. Einerseits überrascht mich das nicht, da es in der Natur der meisten Kulturen liegt, ein Eigenheim haben zu wollen. Man kann drin wohnen und  niemand kann es einem wegnehmen – so der Wunschtraum. Andererseits überrascht es mich schon, denn es ist oft ein anstrengender Weg, bis die Banken aus dem Grundbuch verschwunden sind und die laufenden Kosten für eine Immobilie werden auch oft unterschätzt. Bei der Planung für den Bau oder Kauf einer Immobilie als eine Form der Altersvorsorge bleibt also oft mehr zu beachten, als man gemeinhin auf den ersten Blick erwartet. (mehr …)

Published in: on 31. August 2010 at 14:54  Comments (1)  
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Die Kredithürde sinkt weiter

Letztes Jahr war wie Kreditklemme in aller Munde: Die Banken konnter man kaum dazu bewegen, mittelständischen Unternehmen Geld zu leihen. Seit einem halben Jahr verbessert sich das zusehens. Laut Süddeutscher Zeitung bewertet nur noch ein Drittel der Unternehmen die Kreditvergabe als restriktiv. Schade ist nur, dass die Kreditklemme Existenzgründer und Kleinunternehmer immer noch an der Bewegung hindert und interessante, zukunftsträchtige Expansionen unterbindet.

Published in: on 29. Juni 2010 at 23:06  Schreibe einen Kommentar  
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Kurze Historie der heutigen Krise

Nachdem mein Kollege auf dem XING-Treffen das Thema aufgeworfen, aber nicht beantwortet hat, will ich einige Artikel schreiben, die ein wenig Licht darauf werfen, wie ich es sehen kann. (mehr …)

Published in: on 2. Juni 2010 at 14:45  Comments (1)  
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