Das Geld ist nicht sicher…

…egal was Frau Merkel letztens wieder für ein beruhigendes Bild beschworen hat. Ganz aktuell teilt das so der Chef der EZB Klaas Knot gegenüber Reuters mit, wenn er klarstellt, dass die Enteignung von Spareinlagen und Guthaben auf Konten künftig Teil der Abwicklung von maroden Banken sein wird. Knot vbestätigt damit den niederländischen Euro-Gruppenführer Jereon Dijsselbloem. Den Sparern geht es damit also an die notwendigen Rücklagen für Auto, Heizung oder eben ein Stück Altersvorsorge, den Geschäftsleuten an das Wichtigste, die Liquidität, wie der Fall Zypern eindrucksvoll bewiesen hat, wo nun etliche arbeitslos werden, weil die EU die Geschäftskonten leer geräumt hat und die Gehälter nicht mehr ausgezahlt werden können.

Und wenn Sie jetzt glauben, Ihr Geld wäre sicher, weil sie das meiste davon in einer klassischen Lebensversicherung eingelagert haben: Zehn Gründe, die dagegen sprechen hatte ich schon genannt, seit diesem Jahr ist ein elfter Grund Gesetz. CAC steht für Collective Action Clause und ist eine Klausel zur Entwertung von Staatsanleihen. Wird für ein Land ein Schuldenschnitt beschlossen, wie etwa für Griechenland vor nicht allzu langer Zeit um mehr als die Hälfte, dann ist das künftig noch einfacher zu regeln, weil alle neu ausgegebenen Staatsanleihen diese Möglichkeit zur Entwertung serienmäßig mit eingebaut haben. Klassische Lebensversicherungen investieren derzeit zu rund 90 % in Staatsanleihen. Es ist inzwischen also kein undenkbares Szenarion mehr, wenn plötzlich diese 90 % weniger als die Hälfte wert sind, die Versicherung sich davon noch bezüglich ihrer eigenen Kosten bedient und für Sie kaum noch etwas nennenswertes übrig bleibt.

Ändern Sie das. Ich helfe gern.

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Warum der Euro nicht existieren dürfte

zeigt diese sehr gut gemachte Doku der ARD:

Der Euro selbst ist ein wesentlicher Grund, weshalb es die Eurokrise überhaupt gibt. In diesem ARD-Bericht gibt es einen Überblick über wesentliche Punkte, weshalb Griechenland, Italien und andere damals dem Euro nicht hätten beitreten dürfen, ebenso wie über deutschen und französischen Druck, der das Vertrauen in den Euro nachhaltig geschwächt hat, sowie den Einfluss der Banken und auch deren Fehlen.

Für was werden sie stimmen?

Unsere Abgeordneten sind gemeint. Der ESM hat nicht genug Geld für die Euro-Rettung. So schreiben es die Deutschen Mittelstandsnachrichten. Und das halte ich nach wie vor für eine realistische Einschätzung. Damit nun der ESM weiter aufgefüllt werden kann, wird der Bundestag mittelfristig vor der Entscheidung stehen, dem ESM mehr Geld zu geben. Wird er das tun? Ich denke ja, egal wie die nächste Regierung aussieht. Italien steht nicht fest da, Spanien braucht neues Geld, Portugal steuert auf griechische Verhältnisse zu, Griechenland nähert sich Verhältnissen wie in der Weimarer Republik. Der Privatsektor soll beim ESM in angemessener Weise beteiligt werden, wer nicht binnen sieben Tagen zahlt, verliert sein Stimmrecht, … Schließlich soll das angeblich alles alternativlos sein…

Sie suchen nach einer Alternative für Ihr Geld?

Published in: on 22. Oktober 2012 at 13:05  Schreibe einen Kommentar  
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Das Ende der Demokratie in Deutschland

Wie zuvor schon klar gestellt, ist der ESM der Weg in die Diktatur über die Hintertür der Finanzpolitik. Hier stellt Herr Schäuble Klar, dass das Vorsatz ist.

Published in: on 29. Juli 2012 at 21:19  Comments (1)  
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ESM

So heißt der Euro-Rettungsschirm. Ich hoffe, wir müssen ihn niemals benutzen. Niemals.

Alle sind dabei. Private werden beteiligt, ob sie wollen, oder nicht. Dafür bekommen sie ihre Zwangsbeteiligung als letzte oder auch gar nicht zurück. Die Staaten haben innerhalb von 7 Tagen zu springen, wenn Geld verlangt wird, egal wie viel. Niemand kann den ESM durchsuchen, beschlagnahmen, enteignen oder verklagen. Niemand darf wissen, was der ESM in seinen Räumlichkeiten tut und was er aufschreibt.

Published in: on 18. Mai 2012 at 21:34  Comments (3)  
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Erste ehemalige Sowjetrepublik bekommt den Euro als Währung

Am ersten Januar 2011 wird Estland der 17. Staat der Eurozone. Damit führt die erste der ehemaligen Sowjetrepubliken in knapp einem halben Jahr den Euro als Währung ein. Die 27 Finanzminister der EU haben dem zugestimmt und den Wechselkurs festgelegt, mit dem Estland ins finanzmathematische System des Euro einfließen wird. Ob das wohl gut ist, wird sich der eine oder andere fragen. Ich sage: Ja, es ist gut!

(mehr …)

Published in: on 13. Juli 2010 at 20:52  Schreibe einen Kommentar  
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