Scala Sparvertrag gesucht!

Sind Sie Kunde bei der Sparkasse Ulm und haben einen Scala Sparvertrag? In dem Fall würde ich sehr gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen, denn ich suche Inhaber eines solchen Papiers, die bereit sind, mir die tatsächlichen Zahlen hieraus zu zeigen.

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Published in: on 31. Oktober 2013 at 16:32  Schreibe einen Kommentar  
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Lieber zum Zahnarzt gehen als Altersvorsorge betreiben?

Laut einem lesenswerten Artikel auf Spiegel online entspricht das der aktuellen Mentalität der Deutschen – sie gehen lieber zum Zahnarzt. Lieber tun sie nichts und starren wie die Kaninchen gebannt auf die Schlange, die sie gleich fressen wird.

Ich kann die Verunsicherung der Menschen verstehen. Am Schalter der Banken wird angeboten, was hausintern vorgegeben wird, manche Finanzberater umgeben sich mit dem Anschein der Unabhängigkeit und liefern nur, wo die höchsten Provisionen fällig werden, die allgemeinen Anforderungen an Finanzberater werden immer höher und damit teurer und manche Versicherer müssen sich damit abfinden, dass sie die versprochenen Garantieleistungen nicht mehr über Staatsanleihen mit risikofreier Rendite, sondern renditefreiem Risiko erwirtschaften müssen. Die Kosten werden in Zeiten von Zinsen auf Sparguthaben unterhalb der offiziellen Inflationsrate ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium, Alternativen zu klassischen Anlagen werden immer wichtiger.

Nichtstun ist in keinem Fall eine Lösung. Die richtigen Entscheidungen zu treffen und die notwendigen Änderungen zu ermöglichen, basierend auf Sachkenntnis und Hintergrundwissen ohne etwas schön zu reden, das ist mein Job.

210 Milliarden Euro Verlust

Das ist die Zahl, die laut Focus Money die Niedrigzinsphase seit dem Jahr 2000 den Sparern in klassischen Lebensversicherern beschert hat. Wie das? Ganz einfach: Lebensversicherungen sind nicht frei in dem, wie sie anlegen können. Das meiste sind Staatsanleihen mit Mindestanforderungen, mit denen die garantierten Zinsen erwirtschaftet werden sollen. Diese gibt es nur zu niedrigen Zinsen, verursacht von der Geldpolitik der EZB, die den Leitzins von 4,75 % auf 0,5 % gesenkt hat. Alle, die mit den Überschüssen gerechnet haben, können die prognostizierte Ablaufleistung ihrer jährlichen Bescheide ihrer Lebensversicherungen einmal nebeneinander legen. Die Verringerung der Leistung ist erschreckend anzusehen – gerade, wenn die Lebensversicherung zur Tilgung einer Immobilienfinanzierung hinterlegt ist. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich Menschen begegne, die zu Rentenbeginn eigentlich ein abbezahltes Haus haben wollten, durch diesen Wertverlust aber als Rentner noch einmal 30.000 oder 40.000 Euro nachfinanzieren mussten. Von 7,5 % prognostizierter Rendite kamen oft nur zwischen 3,7 und 4,2 % Wertzuwachs zustande. (mehr …)

Das Geld ist nicht sicher…

…egal was Frau Merkel letztens wieder für ein beruhigendes Bild beschworen hat. Ganz aktuell teilt das so der Chef der EZB Klaas Knot gegenüber Reuters mit, wenn er klarstellt, dass die Enteignung von Spareinlagen und Guthaben auf Konten künftig Teil der Abwicklung von maroden Banken sein wird. Knot vbestätigt damit den niederländischen Euro-Gruppenführer Jereon Dijsselbloem. Den Sparern geht es damit also an die notwendigen Rücklagen für Auto, Heizung oder eben ein Stück Altersvorsorge, den Geschäftsleuten an das Wichtigste, die Liquidität, wie der Fall Zypern eindrucksvoll bewiesen hat, wo nun etliche arbeitslos werden, weil die EU die Geschäftskonten leer geräumt hat und die Gehälter nicht mehr ausgezahlt werden können.

Und wenn Sie jetzt glauben, Ihr Geld wäre sicher, weil sie das meiste davon in einer klassischen Lebensversicherung eingelagert haben: Zehn Gründe, die dagegen sprechen hatte ich schon genannt, seit diesem Jahr ist ein elfter Grund Gesetz. CAC steht für Collective Action Clause und ist eine Klausel zur Entwertung von Staatsanleihen. Wird für ein Land ein Schuldenschnitt beschlossen, wie etwa für Griechenland vor nicht allzu langer Zeit um mehr als die Hälfte, dann ist das künftig noch einfacher zu regeln, weil alle neu ausgegebenen Staatsanleihen diese Möglichkeit zur Entwertung serienmäßig mit eingebaut haben. Klassische Lebensversicherungen investieren derzeit zu rund 90 % in Staatsanleihen. Es ist inzwischen also kein undenkbares Szenarion mehr, wenn plötzlich diese 90 % weniger als die Hälfte wert sind, die Versicherung sich davon noch bezüglich ihrer eigenen Kosten bedient und für Sie kaum noch etwas nennenswertes übrig bleibt.

Ändern Sie das. Ich helfe gern.

Noch heimlicherer Angriff auf die Spareinlagen

Laut Deutscher Wirtschafts Nachrichten gibt die EU den Versuch nicht auf, die Guthaben der Sparer an schlecht wirtschaftende Banken umzuverteilen. Was im Juni als gemeinsame Einlagensicherung zu offensichtlich war, wird jetzt unter dem Deckmäntelchen der Festschreibung der nationalen Einlagensicherung noch einmal versucht: Die Banken sollen sich europaweit gegenseitig stützen, was die staatliche Einlagensicherung wieder ad absurdum führt. Man kann nur fortgesetzt mit dem Kopf schütteln angesichts dieser dreisten Lobbyarbeit und sehen, dass man sein Geld intelligent angelegt hat.

Published in: on 9. Oktober 2012 at 09:58  Schreibe einen Kommentar  
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Zitat des Tages

„Für Banken sind Politiker die besten Kunden: Sie brauchen immer Geld und verstehen nichts vom Geschäft.“

 Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger (Ökonom und Philosoph)

Published in: on 24. Juni 2012 at 02:53  Schreibe einen Kommentar  
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Zitat des Tages

„Es gibt zwei Wege, eine Nation zu versklaven. Der eine ist durch das Schwert. Der andere ist durch Schulden.“
Adam Smith (1723 – 1790, Ökonom und Philosoph)

Das wird gerade durch den ESM Gesetz…

Published in: on 13. Juni 2012 at 15:11  Schreibe einen Kommentar  
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Heimlicher Angriff auf deutsche Sparvermögen

Die EU-Kommission strebt eine europäische Bankenunion an. Das Ziel ist eine gemeinsame Bankenaufsicht sowie die Rettung in Not geratener Banken durch einen dafür zu schaffenden Fonds. Wie das Handelsblatt schreibt, strebt die Kommission dabei auch eine gemeinsame Einlagensicherung an. Damit würde die deutsche Einlagensicherung auch für die Einlagen in ausländischen Banken haften und so einem unkontrollierbarer Abfluss deutscher Sicherungsgelder ins Ausland Tür und Tor geöffnet. (mehr …)

Published in: on 6. Juni 2012 at 17:34  Comments (1)  
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Die Griechen heben ab

und zwar ihr Geld von den Banken. Laut WSJ haben die Griechen allein am Montag nach der gescheiterten Regierungsbildung in Griechenland ca. 700 Milionen Euro abgehoben. Das ist die Psychologie in der Krise: Rette, was zu retten ist. Das Problem ist nicht neu, denn laut dem Artikel fließen von griechischen Banken seit 2009 pro Monat zwischen 2-3 Milliarden Euro in andere Länder ab und deren Eigenkapital erreicht so langsam überschaubare Größen.

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Adieu Postbank Finanzberatung!

Zum 30.06. diesen Jahres wird es die Vermögensberatung zwischen Briefmarken, Päckchenannahme und Lottoscheinen nicht mehr geben, so die Postbank gegenüber dem NDR. Warum? Weil zu wenige Kunden bereit sind, risikoreiche Produkte nach hauseigenen Vorgaben als vermeintlich sichere Geldanlagen zu kaufen. Naja, sie würden meinen Hausmüll ja auch nicht kaufen wollen… Die rund 300 Berater findet man demnächst bei der BHW Bausparkasse und der Deutschen Bank wieder. Ich hoffe, da machen die einen besseren Job.

Published in: on 6. Mai 2012 at 02:50  Schreibe einen Kommentar  
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