210 Milliarden Euro Verlust

Das ist die Zahl, die laut Focus Money die Niedrigzinsphase seit dem Jahr 2000 den Sparern in klassischen Lebensversicherern beschert hat. Wie das? Ganz einfach: Lebensversicherungen sind nicht frei in dem, wie sie anlegen können. Das meiste sind Staatsanleihen mit Mindestanforderungen, mit denen die garantierten Zinsen erwirtschaftet werden sollen. Diese gibt es nur zu niedrigen Zinsen, verursacht von der Geldpolitik der EZB, die den Leitzins von 4,75 % auf 0,5 % gesenkt hat. Alle, die mit den Überschüssen gerechnet haben, können die prognostizierte Ablaufleistung ihrer jährlichen Bescheide ihrer Lebensversicherungen einmal nebeneinander legen. Die Verringerung der Leistung ist erschreckend anzusehen – gerade, wenn die Lebensversicherung zur Tilgung einer Immobilienfinanzierung hinterlegt ist. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich Menschen begegne, die zu Rentenbeginn eigentlich ein abbezahltes Haus haben wollten, durch diesen Wertverlust aber als Rentner noch einmal 30.000 oder 40.000 Euro nachfinanzieren mussten. Von 7,5 % prognostizierter Rendite kamen oft nur zwischen 3,7 und 4,2 % Wertzuwachs zustande. (mehr …)

Die Griechen heben ab

und zwar ihr Geld von den Banken. Laut WSJ haben die Griechen allein am Montag nach der gescheiterten Regierungsbildung in Griechenland ca. 700 Milionen Euro abgehoben. Das ist die Psychologie in der Krise: Rette, was zu retten ist. Das Problem ist nicht neu, denn laut dem Artikel fließen von griechischen Banken seit 2009 pro Monat zwischen 2-3 Milliarden Euro in andere Länder ab und deren Eigenkapital erreicht so langsam überschaubare Größen.

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Portugal bekommt auch noch mehr Geld

Das soll nur keiner wissen…

Was machen Deutschland und Frankreich gerade mit Europa?

Der irische Wirtschaftswissenschaftler David McWilliams skizziert das auf sehr anschauliche Weise:

Danistakratie

ist die Herrschaft der Geldverleiher.

Der Vortrag erklärt auf nachdenklich machende Weise Zusammenhänge.

Wer beim Bausparen wirklich Kasse macht:

Fazit: Ein miserables wirtschaftliches Ergebnis, wenn man die in 10, 20 oder 30 Jahren geplante Immobilie nachher nicht baut oder kauft.

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Die Kredithürde sinkt weiter

Letztes Jahr war wie Kreditklemme in aller Munde: Die Banken konnter man kaum dazu bewegen, mittelständischen Unternehmen Geld zu leihen. Seit einem halben Jahr verbessert sich das zusehens. Laut Süddeutscher Zeitung bewertet nur noch ein Drittel der Unternehmen die Kreditvergabe als restriktiv. Schade ist nur, dass die Kreditklemme Existenzgründer und Kleinunternehmer immer noch an der Bewegung hindert und interessante, zukunftsträchtige Expansionen unterbindet.

Published in: on 29. Juni 2010 at 23:06  Schreibe einen Kommentar  
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