Twitter als Informationsquelle für Banken und Hedgefonds

Informationen sind essenziell für alle, deren Geschäftsmodell von Schnelligkeit und dem richtigen timing abhängig ist. Dabei verlassen sich immer mehr Unternehmen auf die Informationen, die aus sozialen Netzwerken stammen. Wie  SPON berichtet, nutzen Banken und Hedgefonds die Dienstleistungen von Datensammel- und -analysefirmen, wie etwa Dataminr. Deren software liest beispielsweise Twittermeldungen aus und analysiert diese auf „plötzliche emotionale Reaktionen“. So gibt es Hinweise auf wichtige anstehende oder gerade passierte „aufregende“ Ereignisse. Die Firma Cataphora liest Twitter nach Meldungen über Betrüger und Pleiten aus, andere Firmen liefern Auswertungen von online veröffentlichten Bilanzzahlen. Wer diese Informationen besitzt, bevor die Nachrichtenagenturen darüber berichten, hat die entscheidenden Minuten um schnell und hocheffizient zu handeln.

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Was machen Deutschland und Frankreich gerade mit Europa?

Der irische Wirtschaftswissenschaftler David McWilliams skizziert das auf sehr anschauliche Weise:

Riesterrente abgemeldet?

Das Magazin Cash betrachtet eine Studie des Marktforschungsunternehmens Toluna. Demnach büßt die Riesterrente immer mehr an Rennomee ein. Statt dessen setzt ein Drittel der Deutschen auf das selbstgenutzte Wohneigentum. Ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen, denn spätestens wenn der letzte Wohnriesterbausparvertrag ausbezahlt wurde, werdet ihr sehen, dass man Steine und Beton nicht essen kann…

Nee, mal im Ernst: Der Riesterdschungel ist fürchterlich und man sollte dringend darauf achten, was man kauft und unbedingt vergleichen, bzw. einen wirklich echten, unabhängigen Makler vergleichen lassen. Die gruseligsten Varianten: (mehr …)

Gegen BP wird jetzt auch wegen Insiderhandel ermittelt

Laut WELT ONLINE ermittelt im Zuge der Ölpest nun auch die US-Börsenaufsicht wegen möglichen Insiderhandels und der Verschleierung der tatsächlichen Risiken der Tiefseebohrung gegen das britische Unternehmen. Ein neuer Dämpfer für den sich gerade wieder erholenden Kurs der Aktie… Mal sehen was daraus wird.

Published in: on 3. August 2010 at 17:30  Schreibe einen Kommentar  
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Beim nächsten Mal wird alles anders…

Der Ölmulti BP hat seine soziale Seite entdeckt: Die Schäden durch die aktuelle Ölpest, bei der seit April täglich bis zu 5.400 Liter Rohöl ins Meer austreten, werden sich möglicherweise auf bis zu 40 Milliarden Dollar aufsummieren. Schäden in dieser Größe könnten viele kleinere Gesellschaften in die Pleite treiben. Das stimmt. Deshalb schlägt BP jetzt einen Notfallfonds vor, der bei solchen Katastrophen einspringen soll und an dem sich die gesamte Branche beteiligen soll, wie der Konzern der FTD mitteilt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, denn all die anderen Bohrplattformen und die komplette Tankerflotte von BP sind ja ganz bestimmt in so tadellosem Zustand, so dass man ja ganz bestimmt nicht schon jetzt an die Kostenminimierung der nächsten Katastrophe zu denken braucht…

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Published in: on 30. Juni 2010 at 12:19  Schreibe einen Kommentar  
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BP Spills Coffee

Ohne Worte.

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Published in: on 15. Juni 2010 at 19:19  Schreibe einen Kommentar  
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Und die Zukunft?

Immer wieder werde ich gefragt, wie es in Zukunft denn weitergeht. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Genausogut könnte ich einen Glückskeks knacken, mit der Kristallkugel orakeln oder Karten legen.

Was ich kann, das ist die Lage möglichst umfassend erfassen. Ich kann sehen, dass ich Grundsätze der Vermögensplanung einhalte, dass ich innovative Produkte mit Zukunft und hohem Sicherheitsaspekt finde und einsetze, und am Puls der Zeit bleibe, indem ich die Presse verfolge und zwischen den Zeilen lese und hoffen, dass sich die Entwicklung der Krise von 1929 sich nicht wiederholt, denn dann sieht es bis 2013 noch einmal gruselig aus… (mehr …)

Der angebissene Apfel und die ganz kleinen weichen Fenster

Ich bevorzuge ja den Apfel, nutze aber auch Fenster. Jetzt habe ich gesehen, dass sich meine Vorliebe an der Börse wiederfindet: Angebissene Äpfel sind jetzt wertvoller als Fenster von Klein & Weich. Oder so.

Was will ich denn jetzt damit sagen?

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Published in: on 27. Mai 2010 at 09:58  Comments (1)  
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Ein Phänomen, das gerne ignoriert wird

Die Börse und wie sie funktioniert.

In der Financial Times Deutschland habe ich gerade gelesen, dass das Verkaufsverbot der Leerverkäufe den Dax unter 6000 Punkte und den Euro unter 1,22 Dollar gedrückt hat. Man mag sich fragen, wie sowas zustande kommt. Die Antwort ist ganz simpel: Durch Emotionen! (mehr …)