Die Immobilie als Renditeobjekt – darf´s etwas mehr sein?

Immobilien können nicht nur selbstbewohnt, sondern auch renditeträchtig sein. Wie renditeträchtig, das hängt davon ab, in was für Immobilien investiert wird. Entscheidend ist immer die Lage und was mit der Immobilie gemacht wird. Es gibt eine ganze Reihe von Varianten, wie man zu Immobilieneigentm als Renditeobjekt kommen kann. Es gibt die Möglichkeit selbst eine komplett zu erwerben, zu vermieten und zu hoffen, dass man keine Mietnomaden abbekommen hat. Oder man kann sich einem Fonds anschließen, der in Immobilien investiert. Offene Immobilienfonds gibt es einige und dort vier bis fünf Prozent Rendite zu erzielen ist auch kein Hexenwerk.

Cash.online macht gerade auf eine wachstumsstarke Variante aufmerksam, die ich auch immer wieder gerne in ein gut sortiertes Portfolio einbaue: Gewinne erzielen, wo andere nur sparen.

Eine wichtige Aufgabe von Entwicklern geschlossener Immobilienonds ist es, herauszufinden, wo das beste und langfristig konstanteste Wachstum zu erzielen ist und kreativ mit dieser Marktsituation so umzugehen, dass das Optimum an Rendite herausgeholt werden kann. Ein Segment, dass ich hierbei gerne im Auge behalte sind die Disconter. Warum? Ganz einfach: Selbst in der Krise waschen sich die Leute, essen und trinken sie. Und wo kaufen sie das ein? Richtig, bei den Discontern. Waren vor 25 Jahren die Billiganbieter noch Geschäfte für arme Leute, stehen heutzutage dort auf den Parkplätzen Autos aller Marken und Preisklassen. Inzwischen kauft fast jeder dort ein.

Das Geschäft brummt: „Die Mehrzahl der Investoren muss somit nicht befürchten, dass ihr Mieter einfach auszieht und in einen neuen Markt in der Nachbarschaft wechselt. Im Gegenteil: Discounter sind vergleichsweise treue Mieter. Es gibt eine ganze Reihe von Filialen, die schon seit mehr als dreißig Jahren von der gleichen Kette genutzt werden. Und selbst wenn einmal der Fall eintreten sollte, dass ein Discounter eine bestehende Filiale aufgibt, sind kaum größere Mietausfälle zu befürchten. Denn im Kampf um Marktanteile wollen fast alle Ketten in der Fläche wachsen.“ – so Cash.online. Dementsprechend deckt sich auch die Allianz auch gerade mit einigen Aldi-Filialen ein.

Ich persönlich habe selten gesehen, dass ein Disconter mal den Standort wechselt, und wenn dann nur um sich zu vergrößern. In der Folge stand das Objekt dann meist so um die drei Monate leer, aber nur wegen Umbauarbeiten, bis der neue Mieter, meist ein anderer Discounter, dort eingezogen war. In diesem Marktsegment kann ich bei Mietverträgen von bis zu zwanzig Jahren Laufzeit stabile Renditen von deutlich mehr als fünf Prozent einfahren, besonders wenn man auf so Feinheiten achtet, wie den Ausschlss von Bauträgerrisiken, so dass nicht erst für die nächsten zwei Jahre beispielsweise die Archäologen den Bauplatz umgraben.

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Published in: on 31. August 2010 at 18:57  Comments (3)  
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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Wenn ich Albrechts Erbe wäre würde ich nur die Läden an die Allianz verhökern die ich sowieso zu schließen plane 😉 Sale-and-Leaseback betrachte ich immer mit viel Argwohn, das hat schon Karstadt das Genick gebrochen. Grade bei Aldi hat man bisher viel Wert darauf gelegt auch Eigentümer der Immobilien zu sein, dies erklärt dann im Übrigen auch die lange Verweildauer am Standort.

    Bist du nicht der Ansicht dass wir bei Discountern bald mit einer Konsolidierung rechnen können? Man kann ja nicht endlos Läden eröffnen, in meinem Umkreis gibt es bald mehr Discounter als Apotheken. Dazu kommt dann noch der Preiskampf der sich nicht ausschließlich auf dem Rücken der Zulieferer austragen lassen wird.

    • Auch hier gelten die drei essenziell wichtigen Entscheidungskriterien für Immobilien:
      1. die Lage muss perfekt sein
      2. die Lage muss perfekt sein
      3. die Lage muss perfekt sein
      Es macht herzlich wenig Sinn dort Discounter zu eröffnen, wo schon alles voller Discounter ist. Aldi ist, ebenso wie die meisten anderen Discounter, schon seit längerer Zeit dabei vermehrt zu mieten. Bei Mietverträgen von bis zu 20 Jahren erwarte ich nicht, dass Filialen angemietet werden sollen, die kurz- bis mittelfristig geschlossen werden sollen. Wenn kein Nachmieter da ist, sitzt der Discounter dann Jahre im Mietvertrag fest. Dann kann man auch gleich für zwei oder fünf oder wieviele Jahre auch immer festlegen. Zu welchen Kondiztionen die Allianz vermietet, weiß ich allerdings nicht…

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