Und die Zukunft?

Immer wieder werde ich gefragt, wie es in Zukunft denn weitergeht. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Genausogut könnte ich einen Glückskeks knacken, mit der Kristallkugel orakeln oder Karten legen.

Was ich kann, das ist die Lage möglichst umfassend erfassen. Ich kann sehen, dass ich Grundsätze der Vermögensplanung einhalte, dass ich innovative Produkte mit Zukunft und hohem Sicherheitsaspekt finde und einsetze, und am Puls der Zeit bleibe, indem ich die Presse verfolge und zwischen den Zeilen lese und hoffen, dass sich die Entwicklung der Krise von 1929 sich nicht wiederholt, denn dann sieht es bis 2013 noch einmal gruselig aus…

Für Politiker und deren Ideen kann man ein Gespür entwickeln, so dass man sich auf Veränderungen im Steuersystem und im jährlichen Subventionsbericht vorbereiten und die gezielt ausnutzen kann. Für eine Entwicklung wie die Immobilienkrise und die Finanzkrise gibt es ebenfalls Vorzeichen, auch wenn die nicht einfach zu erkennen sind. Mit einer vernünftigen Finanzplanung, die auf eine breite Streuung in verschiedene Anlageklassen setzt, Versicherungslösungen ebenso berücksichtigt wie höchst sorgfältig und kritisch ausgewählte Beteiligungen, die den Geldwerte so gering wie nötig und die Sachwerte so hoch wie möglich bei möglichst hoher Flexibilität in ein Konzept fügt, kann man viele Krisenmomente abpuffern.

Eine Analogie dazu:

Wenn ich mit einem Ei zum Markt gehe, um es zu verkaufen, muss ich zwei Dinge erhoffen: 1. dass ich nicht stolpere und das Ei zerbricht bevor ich es verkauft habe, und 2. dass der Preis für Eier möglichst hoch ist, wenn ich auf dem Markt bin. Günstiger ist es, wenn ich gleich mit einem ganzen Korb voller Eier auf den Markt gehe. Wenn ich dann stolpere, gehen vielleicht nicht alle Eier kaputt und es bleibt noch was zum Verkauf übrig. Noch besser ist es, wenn ich zwei Körbe mit Eiern mitnehme, denn wenn ich dann stolpere, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich beide Körbe fallen lasse und alle Eier kaputt gehen. Wenn ich noch besser plane, nehme ich nicht nur Eier mit zum Markt, sondern auch Wurst, Schinken und Käse. Die muss ich nur einmal gründlich säubern, wenn sie runtergefallen sind.

In diesem Sinne ist es sehr riskant, auf die Aktien einzelner Firmen zu setzen. Sicherer, aber immer noch risikoreich ist es einen Fonds, einen Korb voller Aktien zu nehmen. Zwei oder mehr Aktienfonds, die weltweit unterschiedlich investieren, sind da schon aussichtsreicher, wenn es um das Überstehen einer Krise, eines Sturzes geht. Wenn ich dann auch noch außer Aktienfonds noch Immobilien, Immobilienfonds, börsenunabhängige Investments, bestenfalls erstklassige institutionelle Investments, aussichtsreiches venture capital und vieles anderes nutze, was der Finanzmarkt hergibt, dann kann ich eine Krise gut aussitzen. So schatte ich auch in Krisenzeiten eine Rendite von 6 oder mehr Prozent zu erwirtschaften.

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