Wo die Unfallversicherung nicht zahlt:

Bei Straftaten…

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Published in: on 27. Mai 2010 at 08:22  Comments (5)  
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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Vielen Dank für die gelungene „Übersetzung“ eines Ausschlusssgrundes in der privaten Unfallversicherung. Hatten beide eine Unfallversicherung? Sie haben sofort meine Phantasie angeregt. Da gibt es ja noch andere Ausschlussgründe. Nur dürften die wohl schwerer zu „übersetzen“ sein.

    Mit freundlichem Gruß

    • Wo eine Unfallversicherung nicht zahlen sollte…

      …und es noch viel zu viele Gesellschaften gibt, die vertraglich bis 1,1 Promille leisten. Unfälle unter Alkoholeinfluss gehören für mich zu den Ausschlussgründen sortiert.

      • …Leistungsfreiheit wegen unfallursächlicher alkoholbedingter Bewußtseinsstörung des Versicherungsnehmers…

  2. …was bedeutet, dass sich die Versicherer trotz vertraglicher Zusicherung jederzeit der Leistungspflicht entziehen können und das somit nur ein verstecktes Zusatzschmankerl für den Vertrieb ist? „Ey, komm, da kannste fünf Bier trinken und die leisten immer noch!“ ist also ein vertraglich erfasstes leeres Versprechen? Wenn das die Leute wüssten, die u.a. wegen solcher Klauseln in überteuerte Versicherungen gelockt werden…

  3. ..bei einer sog. „Promilleklausel“ müsste man da wohl differenzieren. Bei einer Trunkenheitsfahrt könnte der Unfallversicherer sich möglicherweise auf den Ausschlussgrund „vorsätzliche Straftat“ (siehe unsere Einbrecher von oben) berufen und die vertragliche Leistung aus der Unfallversicherung ablehnen, außerhalb des Straßenverkehrs müsste der Versicherer unter Umständen aber leisten. Bei den zahlreichen Ausschlussgründen in der Unfallversicherung ist sicherlich der ein oder andere Versicherungsnehmer froh über eine Erleichterung. So eine Klausel kann ja (zumindest)außerhalb des Straßenverkehrs Klarheit bringen. Nicht jede(r) „rennt“ verständlicherweise nach einem Unfall gerne zum Rechtsanwalt.Ich sehe aber ebenso hier eher ein moralisches Problem.


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